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Der Ort

Nähert man sich Kleinschemlak aus dem Süden, von Serbien her, so führt die Strasse, ebenso wie die Eisenbahn, von Belgrad-Pantschowa-Karlsdorf-Werschetz über die Grenze bei Morawitz und von da nach Detta und weiter nach Temeswar. Begibt man sich von Detta genau südöstlich, so stösst man nach zwölf Kilometer auf Kleinschemlak. Von Belgrad beträgt die Luftlinien-Entfernung knappe 90km und bis Werschetz sind es in direkter Linie gar nur 25 km. Hier noch einige wichtige Entfernungen: Temeschwar 45 km, Segedin 112 km, serbische Grenze 14 km, Liebling 25 km, Birda, Gataja, Moritzfeld, Grossscham je cca.10 km. Kleinschemlak liegt zwischen dem 45,22 nördlichen geogr. Breitengrad und dem 21,25 östlichen geiogr. Längengrad.

Kleinschemlak war ein schmuckes kleines, ausschließlich von Deutschen bewohntes, etwas verträumtes Dörfchen und von rund 800 evangelischen Einwohnern an der landschaftlich so reizvollen Grenze zwischen der Banater Ebene und dem Südbanater Hügelland. In der Nähe der Schumighöhe -205 m vom Meeresspiegel (Vulkankegel aus dem Tertiär) im Norden, unterscheidet sich Kleinschemlak landschaftlich grundlegend von vielen anderen, landschaftlich oft etwas eintönigen, Gemeinden des Banates. Mit dem Blick gegen den Süden dann die Werschetzer Berge mit dem Werschetzer Wachturm (gegen den Türkenfeind) und schließlich gegen Südosten die Bokschaner und Reschitzaer Berge und bei klaren Tage der schneebedekte Semenikgipfel. Einkaufsstädtchen der Kleinschemlaker waren Gataja oder Detta.